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Planung und Nachsorge der Bauchstraffung der Frau

Das Ergebnis der Bruststraffung hängt nicht nur von der Qualifikation des Arztes ab. Evtl. vorhandenes Übergewicht sollte vor der geplanten Straffungsoperation durch eine Diät reduziert werden. Erfolgt die Gewichtsabnahme erst nach der Bruststraffung, kann es zu einer erneuten Erschlaffung der Brüste kommen. Die Bruststraffung sollte idealerweise auch erst nach der abgeschlossenen Familienplanung durchgeführt werden.
Um das Ergebnis nicht zu gefährden, sollte das Rauchen und der Alkoholkonsum 2-3 Wochen vor und nach der Bruststraffung deutlich reduziert werden, da das Rauchen die Wundheilung nachweislich nachteilig beeinflusst. Ursache für eine Störung der Blutgerinnung können auch Medikamente sein. Informieren Sie den Arzt über die Einnahme aller Medikamente, damit er ggf. entsprechende Maßnahmen ergreifen kann.

Planung

die notwendige internist. Untersuchung kann in der Regel in allen Kliniken auch am OP-Tag morgens durchgeführt werden. Erfolgt die Untersuchung beim Hausarzt, so dürfen die Untersuchungsergebnisse nicht älter als 14 Tage sein.

Um die Risiken einer Bauchstraffung zu mindern, sollten Sie Folgendes beachten:
  • Idealerweise haben Sie am OP-Tag Ihr Wunschgewicht. Schlanke Patientinnen können in der Regel mit einem ästhetisch ansprechenden Ergebnis rechnen.
  • Informieren Sie den Chirurgen über die Einnahme Ihrer Medikamente. Der Arzt wird Ihnen sagen, welche Medikamente ggf. abgesetzt bzw. weiterhin eingenommen werden dürfen. 14 Tage vor dem gewünschten Eingriff müssen blutgerinnungshemmende Medikamente wie z.B. ASPIRIN abgesetzt werden. Die Acetylsalicylsäure beeinflusst die Blutgerinnung erheblich. Ein Nachblutungsrisiko ist dadurch deutlich erhöht.
  • 2 Wochen vor der geplanten OP sollten Sie das Rauchen deutlich reduzieren, um die Durchblutung der Haut nicht zu stören.
  • Eine Wundheilungsstörung kann die Folge einer verminderten Durchblutung sein. Nikotin in Verbindung mit Medikamenten der Empfängnisverhütung (Antibabypille) erhöhen das Risiko eines Blutgerinnsels zusätzlich.

Nachsorge

Nach einer Bauchstraffung muss sich die Patientin auf mindestens 2 Tage Klinikaufenthalt einstellen. Besonders frisch operierte Patienten klagen ab und zu über Spannungsgefühle in der Haut, aber nicht über starke Schmerzen. Kurze Gehwege zur Mobilisierung werden empfohlen, sobald Sie sich in der Lage fühlen. Weitere Strecken sollten Sie aber zunächst meiden. Für vier bis sechs Wochen gilt es, körperliche Anstrengungen und sportliche Aktivitäten gänzlich zu vermeiden, zudem muss für den gleichen Zeitraum ein Kompressionsmieder getragen werden, um dem Gewebe die Möglichkeit zu geben, sich an die veränderte Körperform anzupassen. Der Erfolg einer Bauchstraffung ist in der Regel sehr gut. Überschüssiges Gewebe wurde entfernt und die übrige Haut dadurch gestrafft. Der Bauch wird nun deutlich schlanker und straffer erscheinen. Da die Narben versteckt sind, deutet schon nach kurzer Zeit nichts mehr auf die stattgefunden OP hin. Ca. 10-12 Tage nach dem Eingriff werden die Fäden vom Haus oder Frauenarzt gezogen.
Nach dem Fädenziehen kann die Behandlung der Narbe bei einer erfahrenen Kosmetikerin hilfreich sein.
Das hin und wieder beobachtete Taubheitsgefühl klingt nach etwa 1-2 Monaten vollständig ab. Sechs bis acht Wochen nach der Bauchstraffung ist der Patient wieder vollkommen fit für den Alltag.